Alle Satt?!

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Ein Stück von Beate Albrecht über Gerechtigkeit, globale Zusammenhänge und Empathie gegenüber Fremden, für Menschen ab 9 Jahren

Auf einer mitreißenden Abenteuerreise ringen Marie, Lucky und Co. um die großen Fragen des Zuviels und Zuwenigs auf dieser Welt, werden gezwungen, ihren eigenen Lebensstil zu hinterfragen und erkennen, dass der große Schritt hin zur gerechteren Welt auch mit dem eigenen kleinen beginnen kann.

Vor dem Supermarkt stehen fremde Menschen aus einem anderen Land. „Hunger“ steht auf ihren Schildern. Marie will das nicht. Marie will alle satt machen. Marie will die Welt retten. In Nacht-und-Nebel-Aktionen befreit sie daher zusammen mit Schulfreund Lucky Lebensmittel aus dem Müllcontainer des Supermarkts – bis sie eines Tages ihre große Chance auf echte Weltrettung wittert: Luckys Mutter baut in einem fernen Land Millionen Äpfel an. Auch sie möchte scheinbar alle satt machen. Für ihren nächsten Auftrag nimmt sie Lucky und Marie auf Weltrettungsmission mit ins ferne Land. Doch da läuft alles ganz anders als Marie sich das vorgestellt hatte und sie steht vor neuen Fragen: Was tun, wenn man erfährt, dass der eigene Reichtum auch auf Armut und Ausbeutung anderer Menschen basiert? Was verbindet uns mit Menschen, die tausende Kilometer reisen, bevor sie sich vor fremde Supermärkte stellen?

Eine Koproduktion von movingtheatre.de, theaterspiel (Witten), den Duisburger Philharmonikern und dem Freundschaftsverein Tcew-Witten e.V.

Mit Beate Albrecht, Simon Camatta, Fritzi Eichhorn, Kevin Herbert, Florian Walter
Regie Achim Conrad
Choreographie Ivica Novakovic
Musik Beate Albrecht, Florian Walter
Bühne Katja Struck, Karsten Albrecht
Kostüme Katja Struck

Gefördert von dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, FEB Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Anne Frank Fonds, der Amadeu Antonio Stiftung, der Rudolf Augstein Stiftung, der Kulturstiftung Matrong, der Stiftung Umverteilen, der Bösken-Diebels Stiftung, dem Kulturamt der Stadt Köln und dem Kulturforum Witten