DOSSIER: RONALD AKKERMAN

Foto DOSSIEREin Theaterstück für Menschen ab 14 Jahren von Suzanne van Lohuizen
Eine Produktion von movingtheatre.de und theaterspiel
Ausgezeichnet mit dem 1.Preis beim Jugendtheaterfestival ‚penguins days‘ 2007
NRW Jugendtheater des Monats 2005
Fast 300 Vorstellungen deutschlandweit

Spiel und Regie: Beate Albrecht und Achim Conrad

Presse Westfälische Allgemeine Zeitung
„ … So ergreifend wurde ein Tabu-Thema selten erzählt…Theater auf höchstem Niveau… schwankend zwischen Liebe und Hass, Macht und Abhängigkeit, Sehnsucht und Ablehnung, sogen die beiden Akteure die Zuschauer förmlich in die Handlung hinein…tosender Applaus.“

Inhalt
Judith ist Krankenschwester, sie kommt von der Beerdigung eines ihrer Patienten nach Hause. Mit sauberer Handschrift notiert sie in eine Krankenakte: „Am 6. Mai 2001 ist Ronald Akkerman, 38 Jahre alt, an den Folgen von Aids gestorben“. Sie will diese Akte schließen, doch die Begegnung, die Auseinandersetzung mit diesem Patienten, die zurückliegenden 1 1/2 Jahre die sie mit ihm verbracht hat, ihn gepflegt hat, drängen sich mit aller Vehemenz in ihr Bewusstsein: Noch einmal steht er vor ihr. Er, der nicht begreifen konnte und wollte, dass er sterben muss, der sich wütend ins schwule Leben stürzte und dabei mehr und mehr auf ihre Hilfe angewiesen war. Sie, deren Angst vor der Krankheit sie in ihre Professionalität flüchten ließ. Deren zunehmende emotionale Verstrickung ihre ganze Welt ins Wanken brachte. Der Showdown kann beginnen. Stück für Stück wird von beiden diese symbiotische Beziehung – zwischen Liebe und Hass, zwischen Macht und Abhängigkeit, zwischen Sehnsucht und Ignoranz – dieser andauernde Grenzgang zwischen Leben und Tod noch eimal durchlebt, durchlitten, analysiert, bewertet und schließlich… akzeptiert? Jetzt, nach dieser letzten Begegnung mit Ronald Akkerman kann Judith von ihm Abschied nehmen.

Gefördert von
Kulturamt Stadt Köln, Kultursekretariat Gütersloh, Kulturforum Witten

Beate Albrecht / theaterspiel