KAFKA

Foto Susanne Bergold

Ein Theaterprojekt von und mit Achim Conrad und Thomas Hupfer

Nach der Annäherung an den Dichter Jakob Michael Reinhold LENZ (1751-1792) widmen sich Thomas Hupfer und Achim Conrad nun dem komplexen Kosmos Franz KAFKA (1883-1924), in dem Person, Zeitgeschichte und Werk so dicht miteinander verwoben sind, wie kaum bei einem anderen großen Schriftsteller.
Dieses oft gar nicht künstlerische Leben in einer Zeit der großen Umbrüche scheint unserer Gegenwart manchmal verblüffend nah zu sein. Etwas von dieser Aktualität, aber auch von der Einzigartigkeit des literarischen Werks spürbar und sinnlich erlebbar zu machen, ist Anspruch dieses szenischen Prozesses einer Selbstfindung.
Und doch bilden nicht nur die Tragik einer Biographie oder die Faszination der sprachlichen Dichte eines genialen Schriftstellers die Grundlage für dieses Stationen-Drama. Vor allem der verblüffende Humor und die visionäre Radikalität Kafkas, die immer dort, wo sie messerscharf aufblitzen, keine Ausreden zulassen, stellen unausweichlich die Forderung, Position zu beziehen und Standpunkte zu vertreten in all dem Vagen, das uns umgibt.

Inszenierung/Spiel: Achim Conrad und Thomas Hupfer
Ausstattung: Heike Engelbert
Stückfassung: Thomas Hupfer
Koproduktion Kreuzgangspiele Feuchtwangen, Freies Werkstatt Theater Köln, movingtheatre.de
Premiere am 09. Juli 2018 bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen